Es handelt sich um ein Projekt im Rahmen des europäischen Programms „Kultur 2000“. Im Jahre 2003 wurde das industrielle Erbe als Programmziel festgelegt. Griechische Eisenbahn-Amateure gründeten ein Projekt zur Restaurierung von sechs Dampflokomotiven, an dem sich sechs europäische Länder beteiligen sollten. Der Museumsverein M.T.V.S. wurde nur wenige Tage vor Abgabetermin der Projektunterlagen kontaktiert. Wir hatten jedoch ein Restaurierungsprojekt zur Hand: die Lokomotive 020T Corpet Brown. Drei Wochen später erhielten wir eine positive Zusage. 60% der Restaurierung wird demnach von Europa finanziert. Die restlichen 40% müssen durch andere Mittel finanziert werden, die der Museumsverein beschaffen muss. 70% davon wird von der französischen Denkmalbehörde übernommen.

Die Maschine in dem Zustand, in dem sie der Museumsverein MTVS erworben hatte
Am Projekt beteiligen sich neben Griechenland und Frankreich die Niederlande, Großbritannien, Spanien und Estland.
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Die entsprechenden Restaurierungsarbeiten müssen ebenso wie die Restaurierungsarbeiten der anderen fünf Länder im Juni 2006 abgeschlossen worden sein, um weiterhin in den Genuss der europäischen Finanzierung zu kommen. Rendez-vous also im Sommer 2006 zur Einweihungsfeier. Bis dahin können Sie die Restaurierungsarbeiten aber regelmäßig unter dieser Rubrik verfolgen.
Der Museumsverein M.T.V.S. erwarb das Wrack 1989 von M. Vaillant in Baie de Somme. Nachdem sich die Metallsammler der Lokomotive angenommen hatten, befand sie sich in einem erbärmlichen Zustand. Die Kesselrohre sowie die Treib- und Kuppelstangen fehlten, das Untergestell war auf Höhe des Kessels mit Schutzdach durchtrennt. Die Maschine wies das besondere Merkmal auf, mit einem für Brown typischen Mechanismus ausgestattet worden zu sein, d. h., die Kolbenbewegungen wurden über Balanciers an die Räder weitergeleitet. Hierbei handelt es sich um das einzige in Frankreich bekannte Exemplar dieser Art. Auch, wenn einige gern gewollt hätten, dass die Lokomotive zu den vier Maschinen der Straßenbahn aus Sarthe gehörte, blieb uns ihre Geschichte viele Jahre lang unbekannt.
Als uns im Jahre 2000 die Pläne des Herstellers zugingen, konnten wir einen Balancier-Plan ermitteln, der zur Maschine Nr. 1505 gehörte, die im Jahre 1919 für die Firma Piketty in Viry-Châtillon gebaut wurde, bei der sie die Nr. 9 trug.
Als wir zu Beginn der Restaurierungsarbeiten andere Pläne studierten, um das Untergestell zu vervollständigen, stimmten die Pläne der 1505 nicht mit den Elementen überein, die sich in unserem Besitz befanden. Wir recherchierten also erneut in Richtung der anderen an die Firma Piketty gelieferte Maschinen. Wir ermittelten dabei vier Maschinen von 8 t Nr. 1 bis 4, erbaut zwischen 1898 und 1903 unter den Nr. 709, 710, 855 und 974.
Die ersten beiden dieser vier Maschinen erhielten bei einer Revision einen neuen, solideren Balancier. Es blieben also nur noch zwei Möglichkeiten übrig. Am 16. Oktober 2004 traten bei Schleifarbeiten am Balancier zwei Schriftzeichen zu Tage, die darauf eingeprägt waren: „G“ für „Gauche“ („Links“) und „2“ für die Nummer der Lokomotive.

Lieferung der Lokomotive 020T Nr. 2 an die Firma Pikettty. Genau diese Maschine restaurieren wir gerade. Photoarchiv Piketty der Stadt Grigny
Wir konnten also die Maschine als Nr. 2 identifizieren, die „Venus“ getauft wurde, gebaut unter der Nr. 710 und ausgeliefert am 23. Juli 1898:
| Gewicht | 8,070 Tonnen mit einem Ballast von 410 Kg |
| Länge | 4 950 m |
| Breite | 1 640 m |
| Höhe | 2 700 m |
| Raddurchmesser | 620 m |
| Kesseldruck | 12,5 Kg/cm2 |
Das Ende ihrer Laufbahn ist uns leider unbekannt. Wir wissen nur, dass die Organisation T.O.D.T. die Maschinen zum Aufbau der Atlantikmauer oder zur Verstärkung der Front von M. Vaillant erworben hatte. Merkmale, die vor Restaurierung an den Rädern ersichtlich waren, legen die Vermutung nahe, dass die Maschine in einem städtischen Straßenbahnnetz eingesetzt wurde. Aber dies ist reine Spekulation.
Mit der Zerlegung der Maschine wurde im Dezember 2003 begonnen, indem das Untergestell wurde von sämtlichen abnehmbaren Teilen befreit wurde. Die Tragachsen wurden einem Unternehmen aus Bois-Colombe zugesandt, um sie mit einer neuen Bandage zu versehen und ihnen ein neues Profil zu verleihen. Das Unternehmen erneuerte ebenfalls die Zylinder und Kolben. Die fehlenden Zylinderdeckel wurden in einer Eisengießerei neu hergestellt. Ein Zylinder, der Risse aufwies, wurde repariert. Das Untergestell wurde in ein anderes Unternehmen gebracht, um es in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen, getreu den Plänen des Herstellers. Der gesamte hintere Teil unter dem Schutzdach fehlte, ebenso wie die End-Querträger. Die Puffer wurden per mechanischem Schweißverfahren neu fabriziert. Es wurden bereits die Zylinder wieder eingebaut und das Untergestell schwarz bemalt, innen rot. Die Querträger wurden mit demselben Rot bemalt. Zum Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel geschrieben wird, wurde das Untergestell noch nicht wieder auf die Räder gesetzt, dies wird aber in kürzester Zeit geschehen.

In der zweiten Phase der Restaurierungsarbeiten wird der Kessel samt Zubehör angegangen. Hierzu wurden bereits die ersten Sitzungen abgehalten. Der Kessel wird von einem Unternehmen aus Cergy-Pointoise rekonstruiert, dessen Fabrik sich im Departement Eure befindet. Die Lieferung ist für spätestens November 2005 vorgesehen. Parallel dazu muss der Schornstein aus Gusseisen neu fabriziert werden, da er komplett fehlte. Der Regler konnte aus dem Wrack gerettet werden. Nur das bewegliche, mit Rissen versehene Spiegelglas wird neu hergestellt. In der dritten Phase werden die Blechkonstruktionen des Schutzdaches und die Wasserbunker gemäß Plänen des Herstellers produziert. Für dieses Projekt haben wir eine Förderung erhalten.
Am 11. April 2005 wurde das Untergestell wieder auf die Räder gesetzt. Parallel dazu laufen Studien über die Herstellung eines neuen Kessels, die von einem Unternehmen aus Cergy-Pontoise durchgeführt werden. Die Herstellung des Kessels erfolgt getreu den Plänen des Herstellers und gemäß Vorlage des ehemaligen Kessels. Die von der französischen Denkmalbehörde finanzierte Herstellung der Treib- und Kuppelstangen sowie der Lager hat ebenfalls begonnen. Für die Herstellung der Blechkonstruktionen wurde uns eine Förderung zugesagt. Wir werden später darauf zurückkommen. Aber sehen wir uns auf den Bildern an, wie das Untergestell wieder auf die Räder gesetzt wurde.
Am 24. Juli 2005 wird der Kabinenboden gelegt, ebenso wie die Winkelprofile der Kabine. Die ersten Treib- und Kuppelstangen werden Anfang August geliefert. Die Treib- und Kuppelstangen werden nach und nach geliefert und gleich darauf montiert. Im September werden durch unseren Förderer Kabinenteile fabriziert worden sein und sofort darauf auf das Untergestell montiert werden. Die Maschine wird in diesem Zustand auf unserer Festveranstaltung Anfang Oktober 2005 präsentiert. Parallel dazu beginnt im Herbst die Herstellung des neuen Kessels in einem Unternehmen aus Lisieux. Die Lieferung ist für Ende des Jahres vorgesehen.

Anfang des Jahres 2006 wird der Treib- und Kuppelstangen gänzlich vom Mitglied der Assoziation zusammengesetzt. Der Heizkessel ist in Durchführung befindlich durch die Gesellschaft RTMO an Lisieux. Im März - April 2006 ist sie in Fertigstellung befindlich und von Homologation durch das APAVE. Die Mitglieder der Assoziation aktivieren sich auf der Vorbereitung der Bremsausrüstungen, die den dirrectives Nachrichten entsprechen müssen französisch. Die Maschine wird mit einer Dampfbremse und mit einem Auftrag selbsttätiger Saugluftbremse für die Kraftfahrzeuge und Waggons ausgesta

Die Photos befinden sich im Eigentum von D. Faisant, JP Carrouget. M. Golinelli, H. Dupuis. Die Bilder dürfen ohne ausdrückliche vorherige Genehmigung des Museumsvereins MTVS nicht verwendet werden.

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Übersetzung durch: Traduction.com
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